Als Unternehmerkind wird einem die Frage das elterliche Unternehmen zu übernehmen schon in die Wiege gelegt. Mit grosser Aufmerksamkeit wird nicht nur von den Eltern, sondern auch von den Mitarbeitern die Frage gestellt: wird das einmal mein Chef oder meine Chefin? Die Unternehmerkinder stehen also unter Beobachtung.

Auch unter den allenfalls vorhandenen Geschwistern kann diese Frage auftauchen. Wer ist besser? Wer (darf) seinen eigenen Weg gehen, wer (soll) die Firma übernehmen? Es ist eine Herausforderung, bei diesen ganz von selbst entstehenden Erwartungen, seine eigene Identität zu finden.

In den letzten Jahrzehnten ist die Freiheit der Unternehmerkinder grösser geworden. Weit verbreitet ist die Einstellung der Eltern, die Kinder sollen ihren eigenen Weg gehen dürfen. Das hat auch etwas mit der veränderten wirtschaftlichen Lage zu tun. Heute ist es möglich als gut ausgebildeter Angestellter eine Karriere fernab vom elterlichen Betrieb zu beschreiten. Das unternehmerische Gen kann dort genauso blühen.

Unternehmerkinder bekommen hautnah mit was es heisst, ein Unternehmen zu führen. Das Kind «Unternehmen» konkurriert, wie die Söhne und Töchter, um die Aufmerksamkeit der Eltern. Wie die Balance zwischen Unternehmen und Familie gelebt wird, hat einen erheblichen Einfluss auf die Bereitschaft der Kinder, das Unternehmen später einmal zu übernehmen.

Es ist auch eine Frage der Kommunikationskultur und des Selbstbildes zwischen der aktiven Generation und der nachfolgenden Generation. Können beide sachlich, in gegenseitiger Achtung mit Herz kommunizieren? Ist Freude, Spass und Kreativität zu spüren? Das sind ideale Voraussetzungen, um die Frage des eigenen Weges mit genügend Leichtigkeit zu finden.

Nicht zu vergessen sind die verschiedenen Fragen und Ängste, die sich beide Generationen stellen: Traue ich meinem Kind die Führung zu? Habe ich als nachfolgendes Kind das Fachwissen und den Rückhalt? Gibt es genügend Freiraum auf beiden Seiten damit sich der Unternehmergeist entfalten kann?

Wenn der Dialog der Generation hakt und neue Möglichkeiten zwischen den Positionen gesucht sind: Wir vom KMU Nachfolgezentrum sind Spezialisten. Mit Herz und Humor geben wir bei festgefahrenen Dialogen dem Unternehmergeist wieder neue Perspektiven – in der elterlichen Unternehmung oder auf dem eigenen Weg.

Ein eigenes Unternehmen zu führen ist heute genauso aufregend und intensiv wie es seit Genrationen ist. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Und wenn es einmal nicht gelingt: der Dialog der Generationen entwickelt sich durch Zeit und in dem persönliche Entwicklung auf beiden Seiten gelingen.

 


Markus Fellmann, Partner KMU Nachfolgezentrum

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