In der Unternehmensnachfolge können kleinere oder grössere Konflikte die Übergabe des Betriebes an die nächste Generation gefährden. Wie diese vermieden werden können, zeigt das nachfolgende Praxisbeispiel einer familieninternen Nachfolgeregelung, welche lange vor dem Pensionsalter in die Wege geleitet wurde.
Herr S. ist geschäftsführender Inhaber eines Handwerkbetriebs mit 10 Mitarbeitenden. Er kontaktierte KMU Nachfolgezentrum und schilderte, dass seine Tochter bereits in die Geschäftsleitung seines Betriebes eingestiegen ist, er selbst bereit ist, Verantwortung abzugeben, obwohl es ihm schwerfällt, und die beiden eigentlich ein gutes und enges Verhältnis haben. Dennoch geraten sie vor allem im geschäftlichen Bereich immer wieder aneinander, was sich auch auf das private Miteinander auswirke. Sie seien beide sehr unterschiedliche und starke Persönlichkeiten und möchten den Familienfrieden nicht gefährden. Sie bräuchten Hilfe für den Generationenwechsel im Besonderen auf der emotionalen und kommunikativen Seite. Die rechtlichen und finanziellen Fragen waren zu diesem Zeitpunkt noch kein Thema.
Madeleine Na, Partnerin bei KUM Nachfolgezentrum ist mit dieser Familie so vorgegangen, dass in erster Linie je ein Einzelgespräch mit den involvierten Personen stattgefunden hat. In diesem Fall waren das der 50-jährige Vater und Inhaber, dessen Ehefrau, welche ebenfalls im Geschäft tätig ist sowie die 26-jährige Tochter. Bei diesen Einzelgesprächen, welche zum Teil Online und zum Teil persönlich stattgefunden haben, hat die Nachfolgeberaterin wichtige Erkenntnisse über die individuellen Ausgangslagen und Sichtweisen erlangt.
In einem weiteren Schritt wurde eine Zukunftswerkstatt durchgeführt. Dieser bei KMU Nachfolgezentrum bewährte Workshop hat jeweils das Ziel, Klarheit über Erwartungen, Bedürfnisse und Bedenken sowie zum weiteren Vorgehen zu erlangen. In einem sicheren Rahmen, moderieren die Partner*innen von KMU Nachfolgezentrum Gespräche, die in dieser Tiefe und Effizienz ohne Begleitung kaum möglich sind.
Nach zwei Workshopeinheiten von Total 5 Stunden innert zwei Wochen konnten die Teilnehmenden ein grosses Verständnis in Bezug auf Verhalten, Erwartungen und Bedürfnisse füreinander erlangen. Zudem wurden konkrete Abmachungen zu Kommunikation und Zusammenarbeit definiert sowie die Übernahme der Verantwortlichkeiten mit Zeitplan geregelt.
Dieses Vorgehen setzt die Bereitschaft zu einer sehr offenen Kommunikation voraus und bedarf manchmal etwas Überwindung und Mut. Die Resultate jedoch zahlen sich aus, da aufgrund der neu erlangten Klarheit und Transparenz auf verschiedenen Ebenen grössere Konflikte in der Zukunft vermieden werden können.
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