Leider reicht es nicht aus, den Mitarbeitenden mit den gewünschten Eigenschaften einzustellen und darauf zu hoffen, dass er oder sie von sich aus sich zum gewünschten Nachfolger entwickelt.
Unternehmerisches Denken kann bei Mitarbeitenden gezielt gefördert werden – hier ein paar Tipps:

1. Der oder die Mitarbeitende darf, kann, und muss Entscheidungen nach eigenem Ermessen treffen – natürlich im Rahmen vorher festgelegter Spielräume, damit nichts aus dem Ruder laufen kann. Gerade junge Mitarbeitende können mit den alten Rollenvorgaben wie, „oben Chef – unten Angestellte“ nicht mehr viel anfangen. Bei ihnen fahren Sie mit dem sogenannten Empowerment

2. Wo gehobelt wird, da fallen Späne – das ist ganz normal und sollte auch im Unternehmen so kommuniziert werden. Unternehmer*innen, die das unternehmerische Denken bei ihren Mitarbeitenden fördern möchten, sollten ihnen nicht nur den Raum für eigene Entscheidungen geben, sondern ihnen auch zugestehen, dass Entscheidungen auch einmal falsch sein können. Mit einer verantwortungsvollen Fehlerkultur müssen die Mitarbeitenden nicht befürchten, dass ihnen daraus Nachteile entstehen.

3. Die Mitarbeitenden müssen die Strategie und die Ausrichtung des Unternehmens kennen, damit sie bestmöglich unternehmerisch Denken und Handeln können. Mitarbeitende müssen von Anfang an im Klaren sein, in welchem Rahmen sie Spielräume haben, die sie mit eigenen Ideen und Handeln umsetzen können. Das bedeutet außerdem auch, dass Mitarbeitende Änderungen in den Abläufen und Zielrichtungen schnellstmöglich zur Kenntnis nehmen.

4. Ist es ihrer potenziellen Nachfolge gelungen, einen Erfolg zu verbuchen, nutzen sie dieses gute Beispiel als Inspiration für andere Mitarbeitende. Das wirkt gleich auf vielen unterschiedlichen Ebenen:

Der/ die erfolgreiche Mitarbeitende fühlt sich gelobt und wertgeschätzt, was wiederum einen positiven Effekt auf die Arbeitsmotivation hat. Die übrigen Mitarbeitenden können sich durch das positive Beispiel inspirieren lassen und werden angespornt, ebenfalls solche Leistungen zu vollbringen.

Karl Zimmerman, Autor, lächelt in die Kamera

Karl Zimmermann
Partner und Generationencoach

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